Trainer

Özgen „Ossi“ Senol

Workshop: Traditionelles Messerfechten aus Italien

Experte für italienischen Messer- und Stockkampf im Traditional Italian Knife Fighting (TIKF). Zudem ist er bei der Organisation ASAMIR Hauptverantwortlicher Lehrer in Deutschland für die kreisende Schule mit dem Stock und Messer (Director Scuola Ruotata Moderna. Gründer und Präsident: Maestro Orazio Barbagallo). In seiner Schule in Nürnberg trainiert Özgen Messerfechten und Stock mit seinen Schülern, die von München bis Heidelberg anreisen. Das ästhetische und dynamische italienische Messerfechten unterscheidet sich stark von anderen modernen Messerkampfstilen. Die Unterrichtsinhalte und Prinzipien der volkstümlichen italienischen Fechtkünste gehen auf die alten Meister des Mittelalters und der Renaissance zurück. Die Systeme sind zahlreich und behandeln den Umgang mit Messer und Dolch, Rasiermesser, diversen Stöcken, flexiblen Waffen und der leeren Hand. Diese Schulen stammen von Hirten und Bauern, aus der Arbeiterschicht, von jugendlichen Schlägerbanden und von Seefahrern bzw. von Söldnern. Die Blütezeit der italienischen „Fechtkünste des Volkes“ lag zwischen 1850 und 1945. Die Wurzeln reichen zum Teil bis in die Anfänge des 15. Jahrhunderts.

Ingulf Popp-Kohlweiss

Workshop: Langes Schwert – Kontrolle der Distanz durch bewusste Beinarbeit

Fotos von T.HEMA.

Ingulf Popp-Kohlweiss, geboren 1982, ist Trainer bei INDES Salzburg (Österreich) für Langes Schwert, Langes Messer, Dolch und Ringen in der Liechtenauer Tradition. Er startete sein Training mit dem Langschwert in 2002. Über die Zeit beschäftigte er sich auch mit anderen Waffen und inkludierte diese in sein Trainingssystem. Zusätzlich zu HEMA hat er viele andere Kampfkünste und Kampfsportarten trainiert: Modernes Sportfechten, Boxen, Jujitsu, Capoeira, Taijiquan, Kendo / Kenjutsu, MMA (Mixed Martial Arts) und andere mehr. Sein Fokus liegt auf Bewegung und die Fähigkeit komplexe Bewegungen in einer flüssigen und kontrollierten Art und Weise auszuführen ist zentral in seinem Training. Sein Training ist eine Kombination aus fokussierten sowie spielerischen Elementen und er ist überzeugt, dass dies ein guter Weg ist, um die Meisterschaft anzustreben.

Mehr Informationen zu Ingulf.

Federico Dall’Olio

After a backgroung in boxing, Judo, football and fitness, I’ve Started Hema, in particular longsword, in 2013  in Scotland with DDS and Keith Farrell’s clubs. Moved in Italy started practicing different weapons and different traditions of longsword, both Italian and German, and become instructor of 2 clubs, Sala d’arme dell’Appeso and Compagnia delle 2 Maestà. During the years I had different experience in many club around Europe and Russia where I went to learn and teaching in different workshops. Since one year moved to Paris, where I started learning different methodologies and weapons like knife fighting, rapier, and also practicing modern fencing as epee and sabre.

Matt Galas

Matt Galas is a seasoned HEMA instructor, who has been researching the history of swordsmanship since 1982. His focus is the longsword systems of Germany and Iberia, along with Destreza. Aside from HEMA, he has a background in Japanese sword arts, sport fencing, and Filipino Martial Arts. He has taught and lectured in 22 countries on two continents.

Johanna Hopfgartner, genannt „Joey“.

Workshop: Overcoming the death zone – Fechten für Vertikal-Benachteiligte

Aus dem wilden Kärnten nach Salzburg verschlagen, bekam sie im Rahmen eines Unisportkurses im Winter 2016 mit zarten 19 Jahren zum ersten Mal ein Schwert in die Hand gelegt und ließ es seitdem nicht mehr los. Seitdem trainiert sie bei INDES Salzburg primär unter Ingulf Popp-Kohlweiss regelmäßig Langes Schwert, Ringen und Säbel, ferner auch Dolch, Rapier und langes Messer. Seit Oktober 2017 zieht sie nunmehr durch Österreich und Deutschland um sich fortan auf Turnieren verhauen zu lassen. Als Mitglied des Österreichischen Nationalteams kam sie in jüngster Zeit auch in fernere Länder wie Italien und Portugal um dort mit Fechtern aus aller Welt zu spielen. Dort kann sie auch den einen oder anderen Turniererfolg nachweisen.

Allein im Jahr 2018 waren das im Langen Schwert etwa:

  • Dürerturnier, Nürnberg, 1. Platz (Damen)
  • The Gathering, München, 1. Platz (Damen)
  • INDES Salzburg Vereinsturnier, 2. Platz (Offen)
  • Salzburger Landesmeisterschaft, 1. Platz (Damen)
  • Gladiatores München, 1. Platz (Damen)

Jasper Boelsma

Workshop: Viking Sword and Shield

I started practising HEMA in January of 2015, along with a small group of fellow students of archaeology at Leiden University. This small group eventually developed into HSSV Ludolph van Ceulen, the only HEMA-club for university students in the Netherlands.

The club mainly focusses on Lecküchner messer, though tries to include as many different weapons as possible, to let our students experience both the uniqueness and similarities between different weapon sets.

Michael Hein

Workshop: Halbe Stange nach Joachim Meyer

Obwohl bereits seit 2005 in HEMA aktiv und Trainer seit 2008, entdeckte ich die Freude des Turnierfechtens erst mit meinem Umzug nach Ulm zu den Schwabenfedern, wo ich nun ebenfalls als einer der Trainer tätig bin. Zuvor leitete ich eine HEMA Gruppe und war Trainer einer ETF Escrima Schule im Saarland.
Ich liebe die Abwechslung die HEMA bieten kann und interessiere mich neben dem Langschwert für Schwert und Buckler, Dolch, Säbel, Stange etc.
Ich betrachte HEMA, wie Kampfkunst generell, als System, das auf grundlegendem Verständnis der Körpermechanik beruht. Hierbei hat mir auch mein Ausflug ins Escrima sehr geholfen. Daher steht für mich im Turnier eher die Anwendbarkeit als buchstäbliche Treue zur Quelle im Vordergrund, ohne jedoch ihre Bedeutung vernachlässigen zu wollen. Ein Zwiespalt der mich schon lange begleitet…

Alexander Fürgut

Alexander Fürgut, ein Gründungsmitglied der seit 2011 bestehenden Schwabenfedern Ulm, ist Trainer für das Lange Schwert und historische Ringen der deutschen Schule. Er beschäftigt sich vor allem mit den Lehren der Liechtenauer Tradition aus dem Codex Danzig und Ringeck. Nebenbei trainiert er aktiv Brazilian jiu-jitsu und bringt Erfahrungen im Judo und Arnis mit.

Als Trainer ist es sein Ziel seine Fechter auch in unkooperativen Situationen bestehen zu lassen und zusätzlich Grundlagen anderer Waffen sowie im unbewaffneten Kampf zu vermitteln. Ein zentrales Element seines Trainings sind deshalb Übungen mit steigendem Widerstand und Aliveness bis hin zum Freikampf.