Hide and Stringere
Wir beschäftigen uns mit Rapier nach Fabris. Der Schwerpunkt des Workshops wird darin liegen, wie wir uns über die Drehungen des Körpers anstelle von Armbewegungen ideal hinter dem Gehilz verstecken können. Natürlich darf das Stringieren in einem Rapier-Workhop nicht fehlen: Wie nutzen wir unser Versteckspiel beim Annähern und im Angriff? Wie sichern wir uns die Dominanz im Gefecht, ohne unsere Arme bewegen zu müssen?
Auch wenn sich der Workshop mit Fabris befasst, so ist das Konzept natürlich auch auf andere Systeme übertragbar. Der Workshop ist konzipiert für anfangende, aber auch für fortgeschrittene Fechtende
Ausrüstung: Rapier, leichte Handschuhe, Maske, Halsschutz. Brustschutz und Jacke optional.
Langes Messer
Harnischkampf
Schwert und Buckler
Fechten aus dem Körper – weniger Kraft, mehr Bewegungsfluss aus der Mitte
Viele von uns fechten vor allem mit den Armen -obwohl uns der ganze Körper zur Verfügung steht. Das macht Bewegungen langsamer und kostet vor allem unnötig Kraft.
In diesem Workshop erforschen wir, wie Hiebe, Paraden und Richtungswechsel aus dem gesamten Körper entstehen können. Dabei beschäftigen wir uns unter anderem mit Körperstruktur, weniger Kraft durch Mitte, Stand und Bodenverbindung, Rumpfrotation, sowie der Verbindung zwischen Körper, Händen und Waffe.
In einfachen Einzel- und Partnerübungen wird der Unterschied unmittelbar spürbar: Hebe oder senke ich die Waffe mit den Armen – oder bewege ich sie aus einer stabilen, durchlässigen Körperstruktur heraus?
Es geht nicht darum, neue Techniken zu lernen. Stattdessen nutzen wir bekannte Bewegungen und legen den Fokus auf die innere Arbeit:
- Weniger unnötige Muskelspannung
- Mehr Stabilität und Balance
- fließendere Übergänge zwischen den Aktionen
Der Workshop ist systemübergreifend angelegt und für unterschiedliche Erfahrungsstufen geeignet. Die gewonnenen Prinzipien lassen sich auf verschiedene Waffen und Fechtstile übertragen. Ausrüstung: eigene Trainingswaffe, Fechtmaske und Handschuhe
Orchésographie et traicte en forme de dialogue, par lequel toutes personnes peuvent facilement apprendre & practiquer l’honneste exercice des dances – Thoinot Arbeau
Wie dieser Titel dieses Tanzbuches des Franzosen Thoinot Arbeau bereits vermuten lässt, geht es dabei um eine Aufzeichnung von historischen Tänzen. Geschrieben wurde es 1589. Es werden ausgewählte Stücke davon gelernt, musikalische Begleitung wird durch Mitglieder der Kirchheimer Spielleut gegeben sein.
Ausrüstungsanforderung: Köerpergefühl und Rhythmus